Vereinsausflug 2019

Gut gelaunt und voller Spannung und Vorfreude auf das nächste Abenteuer machten sich 28 Mitglieder des LC Bayern am 14. Juni auf zum Himmelswegelauf nach Nebra. 450 km, das ist eine weite Strecke – damit die gute Laune auch ja nicht abreißt, machten wir etwa auf halben Wege Rast und stärkten uns bei einer kleinen Brotzeit.
In Nebra angekommen, checkten wir alle im Hotel ein und machten uns auch sogleich auf den Weg zur Arche Nebra um unsere Startunterlagen abzuholen. Vor Ort der erste kleine (oder auch größere) Schock: Um das Ziel zu erreichen musste jeder noch einmal einen GEWALTIGEN Berg hoch. Etwa 400 Meter ging es steil bergauf. Dieses Stück allein war schon eine echte Herausforderung und brachte den einen oder anderen zum Schnaufen, auch ohne vorherigem Lauf. Jeder für sich spielte den anstrengenden Zieleinlauf am morgigen Tag schon mal mit Schrecken gedanklich durch.

Den ersten Abend haben wir im Hotel am Buffet gemütlich ausklingen lassen. Die Bäuche waren voll 🙂 Doch bevor wir ins Bett gingen, wollten wir noch auf Karin anstoßen, sie ist 50. geworden und das sollte natürlich gefeiert werden. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, um beim Schein der Fackeln einmal ordentlich auf Karin anzustoßen. An der Stelle ein großes Dankeschön an Harry für das Plakat!

“An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal persönlich ganz ganz herzlich bei allen bedanken. Das war eine wunderbare, so nette und tolle Überraschung, die Ihr mir da am Abend bereitet habt! Ich habe mich riesig gefreut. Ein großes Dankeschön auch von mir vor allem an Harry, Toni und Jo!!” Karin

Am nächsten Morgen sind alle nach und nach, abhängig von der jeweiligen Startzeit, aufgestanden und zum Frühstück gegangen. Mit dem Taxi ging es dann jeweils zum Startpunkt vom Marathon in Goscheck und zum Halbmarathon nach Laucha. Der Start für die 10 km Strecke für Walker und Läufer lag an der Arche Nebra, sodass wir dorthin mit den eigenen Autos fahren konnten. Danke an Birgit und Norbert für den Fahrdienst!

In Goscheck war die Stimmung vor dem Start sehr entspannt, keine Hektik, keine Aufregung. Die Marathon-Strecke war traumhaft, man hatte immer was zu sehen: Weinberge mit alten Burgen, wunderschöne Mohnfelder … Bei fast 30 Grad und starken Gegenwind läuft es sich dann auch besonders gut  🙁

Die Halbmarathonis konnten ähnliches berichten. Bereits im Taxi anregende Gespräche mit mitfahrenden Läuferinnen unseres Hotels.  🙂 Ebenfalls entspannte Stimmung vor dem Start. Befremdlich war beim Start etwas die Verkehrsführung: Die Strecke war beim Startschuss für den Rest des Verkehrs nicht gesperrt, mit Gegenverkehr in Form von Pkw’s hatte keiner gerechnet.

So sind alle, ob Walker oder Läufer, wohlbehalten im Ziel angekommen. Auch wenn es vielleicht nicht bei jedem so aussah, als es auf die Ziellinie zuging, konnten dennoch alle den „Berg des Grauens“ bezwingen. Dabei hat sicher auch der starke Zusammenhalt im Verein geholfen. Einige standen am Berg, haben angefeuert und sind sogar noch einmal mitgelaufen (ein gebrochener Arm war dabei auch kein Hindernis). Andere haben extra gewartet, um gemeinsam als Gruppe Hand in Hand die Ziellinie des Halbmarathons zu überqueren.

Glückwunsch an alle zu euren guten Leistungen!



Beim LC Bayern ist es Tradition, sich nach getaner Arbeit ordentlich zu stärken. An diesem Tag ist die
anschließende Brotzeit etwas größer ausgefallen und nannte sich dann Ritteressen. Wieder waren
die Bäuche voll. Geschafft, aber glücklich und zufrieden ging es dann gegen 23 Uhr zurück ins Hotel.

Bei fast schon kühlen Temperaturen (die hätten wir eher einen Tag vorher gebraucht) machten wir
uns am Sonntagvormittag auf, um eine Schlauchboot-Tour auf der REISSENDEN Unstrut zu machen.
Dieser Tag sollte gemütlich werden, stattdessen mussten wir gegen die starke Strömung ankämpfen.
Bei einer Fließgeschwindigkeit von maximal 2 km/h wären wir ohne rudern sicher nie am Weingut
angekommen 😀

Die dreistündige Fahrt auf der Unstrut war ein reines Abenteuer. Hier nur ein paar Highlights:

  • Wir legten einen kleinen Zwischenstopp in einem, sagen wir mal, urigem Biergarten ein. Nur
    gut, dass ich die „Landesprache“ beherrsche, so konnte ich zwischen dem einheimischen
    Wirt und „den Bayern“ vermitteln und am Ende bekam jeder, was er bestellt hatte.
  • Auch bei der Bootstour war der Gruppenzusammenhalt wieder groß. Vom ganz hinteren
    Boot aus konnte man beobachten, wie sich die beiden vorderen Boote sehr angeregt
    unterhielten, plötzlich drehten beide Boote um und ruderten gegen die wahnsinnig starke
    Strömung auf uns zu. Schnell haben wir verstanden, dass sie es auf unsere Schweinshaxen
    abgesehen hatten. Aber nicht mit uns! Dank unseres geschickten Steuermanns Michi konnten
    wir dem Angriff ausweichen und die Versorgung auf unserem Boot war gesichert. Nett wie
    wir sind, haben wir am Ende aber doch geteilt und so ruderten wir eine Zeitlang als
    Dreiergespann, bis alle satt und zufrieden waren.

Am Weingut angekommen kühlten sich einige (zum Teil tarzanmäßig mit Liane) noch in der Unstrut
ab, bevor es dann mit dem Programm weiterging.

Was lässt sich zur Weinverkostung sagen? Es gab wieder reichlich Essen und natürlich auch leckeren
Wein zum Verkosten. Eine kleine Führung durch den Weinkeller gab es auch noch. Damit wir im
Hotel am Abend nicht verdursten, haben einige gleich noch ein paar Flaschen mitgenommen. So nach
ein paar Weinchen wurde der eine oder die andere dann auch zunehmend lustiger und kam aus sich
raus 😀



Auf dem Weingut war auch der Bürgermeister von Laucha zu Besuch, dieser hatte uns Bayern
natürlich sofort erkannt. Kurzerhand lud er uns für den nächsten Tag ein, dass Rathaus in Laucha zu
besuchen. Und so machten sich am Montagvormittag ein paar Interessierte auf nach Laucha zur
Rathaus- und Stadtführung, bevor es dann wieder zurück in die Heimat ging.



Ich möchte mich bei euch allen für diesen wunderschönen und gelungenen Ausflug bedanken. Ich
hoffe, dass der nächste Vereinsausflug wieder so gut angenommen wird und wir wieder so viel
zusammen lachen und Spaß haben können.

Danke auch an Sebastian für die vielen schönen Fotos, die er uns für die Homepage zur Verfügung gestellt hat.

Das größte Dankeschön geht an Toni. Ohne ihn wäre dieser Ausflug nicht möglich gewesen. Danke
für die Organisation und Planung!

PS: Wenn ihr noch Bilder habt, die ihr gern teilen möchtet oder noch ein paar Erlebnisse, die wir mit
in den Bericht aufnehmen sollen, dann könnt ihr mir gern eine E-Mail schicken: schatz(at)lc-bayern.de

Sportliche Grüße

Jana

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